Demag Cranes mit Gewinnsprung im abgelaufenen Geschäftsjahr

Düsseldorf,   25. Januar 2007

  • Umsatz- und Ergebnisziele voll erreicht
  • Deutliche Verbesserung der Profitabilität
  • Alle Segmente mit Wachstum
  • Erhebliche Senkung der Nettofinanzverbindlichkeiten
  • Dividendenvorschlag: 1,00 Euro je Aktie
  • Ausblick 2006/2007: Konzernumsatz plus 7-10 Prozent, bereinigtes EBITDA plus 20-25 Prozent, bereinigtes EBIT plus 24-29 Prozent

Im Geschäftsjahr 2005/2006 setzte die Demag Cranes AG ihr Wachstum fort und hat ihre selbst gesetzten Ziele voll erfüllt. Die Hauptgründe für diese positive Entwicklung waren neben einem guten wirtschaftlichen Umfeld die konsequente Ausrichtung des Konzerns auf die Anforderungen der Märkte mit neuen Produkten, die Optimierung der Prozesse sowie die Wirksamkeit von Kostensenkungsmaßnahmen. Der Vorstandsvorsitzende der Demag Cranes AG, Harald J. Joos, fasst zusammen: „2006 war ein Meilenstein für den Demag Cranes-Konzern. Mit den äußerst zufrieden stellenden Geschäftszahlen, dem gelungenen Börsengang und den erfolgreichen Produktneueinführungen haben wir unsere Wettbewerbspositionen weiter ausgebaut und sind bestens für die Zukunft gerüstet.“

Auftragseingang und Umsatz mit deutlichem Wachstum

Der Auftragseingang des Konzerns stieg gegenüber dem Vorjahr um 14,4 Prozent auf 1.054,0 Mio. Euro. Der Auftragsbestand erhöhte sich zum 30. September 2006 gegenüber dem Vorjahresstichtag um 22,4 Prozent auf 305,6 Mio. Euro. Aufgrund der anhaltend guten Nachfrage nach Produkten und Serviceleistungen stieg der Konzernumsatz um 11,9 Prozent auf 986,9 Mio. Euro. Damit konnte die Marktposition des Demag Cranes-Konzern weiter gestärkt werden. Durch erfolgreiche Positionierung in den Wachstumsregionen und die intensive Bearbeitung traditioneller Märkte erzielte der Konzern Umsatzzuwächse in allen relevanten Märkten. Der Anteil der industriellen Wachstumsmärkte am Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2005/2006 unverändert 28 Prozent. Die darin enthaltenen BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) realisierten ein Umsatzanstieg von 22 Prozent.

Starke Verbesserung bei Ergebniszahlen und Profitabilität
Der Konzern erwirtschaftete ein bereinigtes Jahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 105,6 Mio. Euro, was einer Steigerung von 24,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis entspricht. Die EBITDA-Marge verbesserte sich um 1,1 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent. Ursächlich hierfür waren unter anderem die Wirksamkeit Ergebnis verbessernder Maßnahmen wie der Prozessoptimierung und Standardisierung der Produkte, aber auch die Modularisierung von Baugruppen und Optimierungen in Einkauf und Fertigung. Das bereinigte Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 32,0 Prozent auf 84,5 Mio. Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich dadurch um 1,3 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent.

Das Vorsteuerergebnis stieg deutlich auf 32,5 Mio. Euro (Vorjahr: 2,5 Mio. Euro), ist allerdings noch immer durch Sondereffekte belastet, die unter anderem im Zusammenhang mit dem Börsengang stehen. Der Jahresüberschuss nach Steuern erhöhte sich entsprechend stark auf 22,1 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie errechnet sich mit 1,04 Euro.

Segment Industriekrane: Starker Profitabilitätsanstieg
Das Segment Industriekrane profitierte erwartungsgemäß von dem guten gesamtwirtschaftlichen Klima und baute seine starke Marktstellung weiter aus. Der Auftragseingang stieg gegenüber dem Vorjahr um 8,8 Prozent auf 478,2 Mio. Euro. Der Auftragsbestand erhöhte sich im Stichtagsvergleich um 15,3 Prozent auf 164,0 Mio. Euro. Der Umsatz wuchs um 9,5 Prozent auf 449,0 Mio. Euro. Diese positive Entwicklung ist auf die gestiegene Nachfrage in den Produktbereichen Standardkrane, Prozesskrane, Kranbaukasten (KBK) und Antriebe zurückzuführen. Unterstützend wirkte das sich stabilisierende Preisniveau. In den USA, Italien, Brasilien und Südafrika konnte der Umsatz kräftig gesteigert werden. Das bereinigte EBIT im Segment Industriekrane stieg außerordentlich um 730,8 Prozent auf 10,8 Mio. Euro. Die EBIT-Marge erhöhte sich um das Achtfache auf 2,4 Prozent nach 0,3 Prozent im Vorjahr. Damit wird der Erfolg der Restrukturierungen sowie der diversen Optimierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen belegt.

Segment Hafentechnologie: Rekordumsatz und deutlicher Ergebnisanstieg
Das Segment Hafentechnologie verzeichnete eine durchweg positive Auftragslage. Der Auftragseingang legte im Berichtsjahr um 23,7 Prozent auf 300,5 Mio. Euro zu. Der Auftragsbestand lag bei 104,0 Mio. Euro und damit um 37,6 Prozent über dem Vorjahresstichtag. Der Umsatz stieg um 13,7 Prozent auf ein Rekordniveau von 269,6 Mio. Euro und bestätigt damit den Erfolg unserer Markt- und Produktstrategie. Hinzu kamen steigende Frachtvolumina, die den Absatz förderten. Davon profitierten im Berichtszeitraum vor allem Spanien, die Niederlande und die Regionen Nord- und Südamerika. Das bereinigte EBIT stieg um 20,1 Prozent auf 24,5 Mio. Euro überproportional zum Umsatz, was zu einem Anstieg der EBIT-Marge um 0,5 Prozentpunkte auf 9,1 Prozent führte.

Segment Services: Weiteres Wachstum durch Outsourcing
Das Segment Services profitierte von dem Ausbau des weltweiten Netzwerks und den positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Vor diesem Hintergrund stieg der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2005/2006 um 15,2 Prozent auf 275,3 Mio. Euro. Der Auftragsbestand belief sich auf 37,5 Mio. Euro, das bedeutete einen Zuwachs um 17,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Der Umsatz nahm um 14,4 Prozent auf 268,3 Mio. Euro zu. Einer der Wachstumstreiber war der Trend zur Fremdvergabe von Instandhaltungs- und Modernisierungsleistungen, durch den Kunden für zusätzliche Wartungsverträge gewonnen werden konnten. Regional konnte der Umsatz besonders in den USA und Deutschland gesteigert werden. Das bereinigte EBIT legte um 16,5 Prozent auf 49,3 Mio. Euro zu. Die Profitabilität konnte auch in diesem Segment weiter gesteigert werden. Mit 18,4 Prozent lag die EBIT-Marge um 0,4 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Nettofinanzverbindlichkeiten deutlich gesenkt
Aufgrund des positiven Cashflows vor Finanzierung konnten die Nettofinanzverbindlichkeiten um 25,2 Prozent auf 133,3 Mio. Euro gesenkt werden. Bei gleichzeitigem Anstieg des Eigenkapitals um 17,6 Prozent auf 188,9 Mio. Euro verbesserte sich das Gearing (Nettofinanzverbindlichkeiten im Verhältnis zum Eigenkapital) um 40,4 Prozentpunkte auf 70,6 Prozent.

Dividendenzahlung von 1,00 Euro geplant
Der Vorstand der Demag Cranes AG möchte die Aktionäre angemessen am Geschäftserfolg der Demag Cranes AG beteiligen. Im Rahmen des Börsengangs wurde entsprechend angekündigt, für das Geschäftsjahr 2005/2006 zwischen 50 und 60 Prozent des bereinigten Jahresüberschusses als Dividende auszuzahlen. Vor diesem Hintergrund werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 1,00 Euro je Aktie vorschlagen, was einer Dividendenrendite von 4,5 Prozent auf den Verkaufspreis beim Börsengang entspricht. In den kommenden Jahren wird eine Ausschüttungsquote von 35 bis 45 Prozent des bereinigten Jahresüberschusses angestrebt.

Mitarbeiteranzahl leicht gestiegen
Der Konzern beschäftigte zum 30. September 2006 insgesamt 5.680 Mitarbeiter (ohne Leiharbeitnehmer, Auszubildende und Praktikanten). Dies ist im Verhältnis zum gleichen Stichtag 2005 eine Steigerung von 2,9 Prozent. Deutlich gestiegen ist die Zahl der Mitarbeiter im Segment Hafentechnologie. Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Produktionszahlen haben wir hier insbesondere in den Bereichen Produktion, Kundendienst/Service sowie Lagerwirtschaft spezialisierte Mitarbeiter eingestellt.

Ausblick: Weitere Umsatz- und Ergebnissteigerungen erwartet
Für den Verlauf des Geschäftsjahres 2006/2007 erwartet der Vorstand der Demag Cranes AG ein stabiles konjunkturelles Umfeld mit starken Wachstumstrends in einigen Teilmärkten. Aus heutiger Sicht ist von einer insgesamt positiven Entwicklung der Nachfrage in den drei Segmenten Industriekrane, Hafentechnologie und Services auszugehen, insbesondere durch Impulse aus den eingeleiteten Markt- und Produktoffensiven. Zuversichtlich stimmen dabei die aktuell hohen Auftragseingänge bei den neu entwickelten Produkten in den Bereichen Industriekrane und Hafentechnologie einschließlich der neuen voll automatisierten Anwendungen. Für den Geschäftsbereich Services geht der Vorstand der Demag Cranes AG von einem anhaltende Trend zum Outsourcing seitens der Kunden aus, der zu einer deutlich höheren Abdeckung der eigenen installierten Basis mit Wartungs- und Modernisierungsverträgen führen soll. Aktuell verfügt Demag Cranes mit mehr als 650.000 im Einsatz befindlichen elektrischen Kranen und Hebezeugen der Marke „Demag“ über die weltweit größte Basis. Mittelfristige Zielsetzung ist ein Service-Anteil von 50 Prozent nach rund 40 Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Vor diesem Hintergrund erwartet der Vorstand der Demag Cranes AG im Geschäftsjahr 2006/2007 ein Konzernumsatzwachstum in einem Korridor von 7,0 bis 10,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim operativen Ergebnis prognostiziert Demag Cranes auf Basis der Strategie des nachhaltigen profitablen Wachstums weitere deutliche Steigerungen. Das bereinigte EBITDA soll auf Konzernebene um 20,0 bis 25,0 Prozent, das bereinigte EBIT zwischen 24,0 und 29,0 Prozent wachsen. Insbesondere im Segment Industriekrane wird von einer deutlichen Steigerung der Profitabilität ausgegangen. Vorstandschef Joos betont: „Nach der erfolgreichen Ausrichtung des Konzerns auf nachhaltiges und profitables Wachstum sind wir optimal aufgestellt unsere führenden Marktpositionen weiter auszubauen und Mehrwert für unsere Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter zu schaffen.“

Über Demag Cranes:

Die Demag Cranes AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von Industriekranen und Krankomponenten, Hafenkranen und Technologien zur Hafenautomatisierung. Services, insbesondere Instandhaltung und Modernisierung, sind ein weiteres Kernelement des Leistungsspektrums. Der Konzern ist in die Geschäftsbereiche (Segmente) Industriekrane, Hafentechnologie und Services gegliedert und verfügt mit ‚Demag’ und ‚Gottwald’ über starke und etablierte Marken. Demag Cranes sieht seine Kernkompetenz in der Entwicklung und Konstruktion technisch anspruchsvoller Krane und Hebezeuge sowie von automatisierten Transport- und Logistiksystemen in Häfen, der Erbringung von Serviceleistungen für diese Produkte und der Fertigung hochwertiger Komponenten.

Als globaler Anbieter produziert Demag Cranes in 16 Ländern auf fünf Kontinenten und betreibt über Tochtergesellschaften, Vertretungen und Joint Ventures ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz mit Präsenz in mehr als 60 Ländern. Im Geschäftsjahr 2005/2006 erwirtschafteten 5.680 Mitarbeiter einen Umsatz von knapp 987 Mio. Euro. Die Demag Cranes Aktie (WKN: DCAG01) ist seit Ende Juni 2006 im Prime Standard der Deutschen Börse an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und Mitglied des SDAX-Aktienindexes.

Demag Cranes. We Can Handle It.


 

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